✘PrĂŒgelei als Sportart? - ➦Russischer Fußball-FunktionĂ€r plant PrĂŒgelei als Sportart


VerrĂŒckter gehts wohl nicht mehr? Gut ein Jahr vor der WM in Russland, erreichen uns kuriose Meldungen von dort. Der VizeprĂ€sident des russischen Parlaments schlĂ€gt vor, KĂ€mpfe zwischen Hooligans im Stile von Fußballspielen zu organisieren. Er glaubt wirklich, "ein solches Spektakel" könne Fan-Aggressionen eindĂ€mmen.

Igor Lebedew (seines Zeichen ParlamentsvizeprĂ€sident in Russland) hat vorgeschlagen, aus den KĂ€mpfen zwischen Hooligans eine neue Sportart zu machen. "Ich bin mir sicher, dass ein solches Spektakel nicht weniger Zuschauer anlocken wĂŒrde als Fußballspiele", schrieb Lebedew auf seinem Blog. "Vielleicht kann man den Aggressionen der Fans so eine friedliche Richtung geben."

Russiche Fußball-Fans seien KĂ€mpfer und keine Hooligans. Aus diesem Grund könne man aus den Duellen mit den FĂ€usten einen ritualisierten Sport machen, sagte der Politiker von der nationalistischen Liberaldemokratischen Partei. Als offizielle Mitteilung ĂŒbernahm die Partei Lebedews Überlegungen. Lebedew gehört im ĂŒbrigen zur FĂŒhrung des russischen Fußballverbandes. 

Auch der russische Fußball hat ein Problem mit gewalttĂ€tigen Fans. Dieses Problem will der russische Fußballverband zum ConFed-Cup in diesem Jahr und zur WM im kommenden Sommer in den Griff bekommen muss. Bei der EM in Frankreich hatten russiche Hooligans englische Fans in Marseille angegriffen.

Den russischen Brauch des Kampfes "Wand gegen Wand" nannte Lebedew als Vorbild fĂŒr seine Idee. Dabei versuchen zwei Gruppen, sich gegenseitig vom Platz zu schieben und zu prĂŒgeln. Ultras der russichen Spitzenclubs ZSKA und Spartak organisierten im Februar Kampfkunst-ZweikĂ€mpfe in Mixed Martial Arts (MMA).

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