Donnerstag, 2. März 2017

➔BVB-Hooligans drohen Watzke!


Eine rechtsradikale Gruppe aus Dortmund bedroht BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. 

Für Aufregung hat eine Dortmunder-Hooligan-Gruppe mit einer an BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke gerichteten Morddrohung gesorgt. Es kursieren Fotos im Internet mit einem geschmacklosen Grafiti. Folgende Worte stehen da:"Aki Watzke aus der Traum, bald liegst Du im Kofferraum" . Nebendran ist die Signatur "0231 Riot" zu sehen.

Über Twitter ist die Polizei von Nordrhein-Westfalen auf die Drohung aufmerksam geworden. Die Polizei hat angekündigt, Ermittlungen einzuleiten.

"0231 Riot" mischt die Dortmunder Fanszene auf? 

Die Hooligan-Gruppe "0231 Riot", der vermeintliche Verantwortliche für das Graffiti, gilt als rechtsradikale Vereinigung, die den kommerziellen und antírassistischen Kurs von Watzke und dem BVB verurteilt. 0231 ist die Telefonvorwahl Dortmunds - und "Riot" das englische Wort für Randale. 

Wie Reviersport berichtet, rekrutiert sich die Gruppe aus verbannten Mitgliedern anderer Dortmunder Ultra-Gruppen, aber auch aus Externen, die offenbar einfach Lust auf Gewalt haben.

Durch gewalttätige Aktionen ist "0231 Riot" immer wieder aufgefallen. Nach Angaben des Westdeutschen Rundfunks stimmten einige Mitglieder der Gruppe rund um das Pokalfinale 2016 in einem Sonderzug zu judenfeindlichen Gesängen an, zogen die Notbremse und warfen Böller in einem Bahnhof.

Watzke distanziert sich: "Das ist keine BVB-Gruppe"


Vor kurzer Zeit, am Rande des Auswärtsspiels gegen Darmstadt 98, machte die Gruppe mit negativen Schlagzeilen auf sich aufmerksam.

Die hessische Polizei fand während einer Bus-Kontrolle bei rund 90 Personen Pyrotechnik, Kampfsporthandschuhe, Schmerzmittel, Drogen und Sturmhauben in Schwarz-Gelb, darauf das BVB-Logo und daneben ein "h" in Frakturschrift - dem Zeichen von "0231 Riot". 
"Diese Gruppe ist keine BVB-Gruppe, die sind auch nicht in unserer Ultraszene. Damit wollte man dem BVB schaden", sagte Dortmunds Boss Watzke anschließend im Aktuellen Sportstudio des ZDF und lobte die Arbeit der Polizisten.

Der Verein betonte zudem in einer offiziellen Mitteilung: "Wer mit Sturmhauben, Pyrotechnik und Kampfausrüstung im Namen von Borussia Dortmund unterwegs ist, missbraucht die Farben und Werte unseres Vereins."
Die Dortmunder Anhänger stehen seit den Krawallen rund um die Partie gegen RB Leipzig Anfang Februar unter besonderer Beobachtung. Diverse Hooligans hatten RB-Fans, darunter auch Frauen und Kinder, attackiert und geschmacklose Plakate auf der Südtribüne gehisst.

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